Mittelaltermarkt zu Schloss Unterthingau

5. Juni bis 6. Juni 2027

Geschichte zu den Märkten

Ersterwähnung 943 Marktrecht 1485


Unterthingau taucht bereits 943 in Urkunden auf, ein Dorfgericht ist ab ~1465 belegt. Den offiziellen Marktrechtsstatus verlieh Kaiser Friedrich III. persönlich im Jahr 1485.

Langer Schlaf bis 2005




Nach der mittelalterlichen Blüte versank die Markttradition in Vergessenheit – bis zur 1250-Jahr-Feier 2005 der Ort wieder an seine Geschichte anknüpfte.

Vierjähriger Rhythmus auf dem Schloss


Seither findet der Markt nur alle vier Jahre statt, jeweils auf Schloss Unterthingau – bewusst selten gehalten, um den besonderen Charakter zu wahren.


2027 ist das nächste Mal

Der nächste Markt steht am 5. Juni 2027 an – mit Essen, Trinken und mittelalterlichem Treiben ganz im Geiste des kaiserlichen Privilegs von 1485.

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Kund und Wissen vom Feste
So kommet zuhauf und feiert mit uns!

Gebet Acht und vernehmet die Worte, die der Herold kund tut: 


So das Jahr des Herrn 2027 zählet und der fünfte Tag des Brachmonds (Juni) angebrochen ist, so öffnet der Markt am Schlosse zu Unterthingau seine Pforten.

Zur elften Stund’ werden der Herold und der Marktvogt mit lautem Schalle das Treiben verkünden und gar viel Volk – Gaukler, fahrende Lagerer und edle Rittersleut’ – an die Mauern geleiten.


Wann die Sonne sich neiget und die dunkle Stund’ heraufzieht, so sollt Ihr Euer Aug’ an flammenden Feuerspuckern weiden. Es wird der Duft gar köstlicher Leckereien die Nasen kitzeln, derweil der Spielleut’ Weise durch die Lüfte schallet.

Sobald die Glock’ zur Geisterstund’ schlägt und das Mitternachtsgrauen über das Schloss zu Unterthingau hereinbricht, so endet das bunte Treiben. Die Fackeln werden gelöscht, die Buden verschlossen und es kehret die nächtlich’ Ruhestatt ein, auf dass ein jeder Recke und jede Maid neuen Odem für den nächsten Tage find’.


Wandelt herbei und lasset Euch dieses Spektakel nicht entgehen!


Wenn der Sonnentag anbricht, so versammle sich das gläubig’ Volk zuerst in der Kirch’ zu St. Nikolaus, um dem feierlichen Gottesdienste beizuwohnen und den Segen des Himmels zu erbitten.


Zur zehnten Stund’ am Vormittage (10:00 Uhr) sodann öffnet der Markt erneut sein hölzern’ Tor. Erlebet ein reges Treiben, wie es die Ahnen schon kannten: Lieblicher Minnegesang und der Spielleut’ Fideln werden Euer Herz erfreuen, während bei gar üppigen Gelagen der Wein in Strömen fließt und der Hunger gestillt wird.


Doch lasset Euch sagen: Wenn die Sonne tief steht und die Vesperstund’ (18:00 Uhr) herannaht, so neiget sich das Fest dem Ende zu und die Händler ziehen von dannen. Eilet herbei, solange die Glock’ noch schlägt!

An das werte Handels- und Handwerksvolk


Vernehmet die Ordnung für Eure Ankunft am Schlosse zu Unterthingau:

So Ihr Eure Waren und Zelte feilbieten wollt, so ist Euch der Einlass am Freitage ab der zehnten Stund’ am Vormittage gewährt. Für Eure nächtliche Ruh’ ist auf dem Lagerplatze (Campground) gar wohl gesorgt, wo Ihr Eure Häupter betten könnt.

Wisset jedoch: Wer zu spät herbeieilt, dem bleibet das Tor verschlossen!

Die allerletzte Frist zur Ankunft ist am Samstage zur neunten Stund’, auf dass das Markttreiben pünktlich beginnen möge. Damit Ihr dem Volke in sauberem Gewande und wohlfeiler Gestalt entgegentreten könnt, haben wir für Badstuben (Duschen) und Gaden zum Umkleiden gesorgt.



Sputet Euch, richtet Eure Stände und bereitet Euch auf zwei Tage voll Glanz und Gloria vor!

So sich das Fest dem Ende neiget und die Vesperstund’ am Sonntage (18:00 Uhr) geschlagen hat, so ist es Euch gestattet, Eure Karren zu beladen und die Zelte abzubrechen.

Wem der Weg zu weit oder die Stund’ zu spät, der mag noch eine Nacht auf dem Lagerplatze verweilen. Doch wisset wohl: Wenn der Montag anbricht, so müsset Ihr Euer Bündel schnüren. Bis zur zweiten Stund’ nach dem Mittage (14:00 Uhr) muss ein jeder Händler von dannen gezogen sein, auf dass am Schlosse wieder Ruhe einkehre.

Ziehet in Frieden und mit vollen Beuteln heimwärts, bis wir uns im nächsten Zyklus wiedersehen!“


Auch Sie können mit dabei sein! Und so geht's: einfach Kontakt aufnehmen unter dem Stichwort "Sponsoring".

Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Freunde und Förderer des Marktes

Unseren edlen Gönnern sei Dank

Bei Interesse melden Sie sich gerne unter: mittelaltermarkt@unterthingau.de

Für Kurzweyl und Leibeswohl sorgen: